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Wenn die Hölle zufriert

Im letzten Blog habe ich erzählt, wie mich die atheistische Bus-Kampagne auf mein schlechtes Gottesbild aufmerksam gemacht hat. Der Hauptgrund für mein Misstrauen gegenüber Gott war die Lehre von der ewigen Hölle. Wenn Jesus in der Bergpredigt von uns fordert unsere Feinde zu lieben, Gott aber letztlich seine Feinde ewig verstösst und quält, so ist das widersprüchlich. In mir kam der Wunsch auf, mich mit dem Thema Allversöhnung zu befassen. Ich verspürte plötzlich das Bedürfnis, mich mit den Argumenten dieser vermeintlichen „Verwässerer“ des Evangeliums auseinanderzusetzen. An welchen Bibelstellen würden sie ihre Überzeugung festmachen? Dies führte mich auf das Buch „Hope Beyond Hell“ von Gerry Beauchemin (http://hopebeyondhell.net), welches frei zum Download zur Verfügung steht (leider nur auf Englisch).

Aion

Die fundierte Auseinandersetzung mit der Schrift und die Hinterfragung der gängigen Interpretation einiger Schlüsselstellen hinterliessen tiefe Eindrücke bei mir. Insbesondere die Bedeutung des Wortes „äonisch“, welches üblicherweise mit „ewig“ übersetzt wird und sowohl für Gott wie auch die Hölle benutzt wird, hat bei mir Zweifel an einer ewigen Hölle geschürt. Beauchemin argumentiert, dass äonisch (von „aion“, das Zeitalter) vielmehr „eine gewisse Zeit“ bedeutet und die genaue Länge dieser Dauer vom zugehörigen Subjekt bestimmt wird. Wird dabei von Gott gesprochen, mag diese Dauer durchaus ewig sein, weil Gott selbst ewig ist. In vielen anderen biblischen Zusammenhängen beschreibt äonisch jedoch eine endliche Zeitdauer. Bei Jona (Jona 2,7) wird z.B. das hebräische Wort olam (griechisch mit aion übersetzt) für eine Dauer von drei Tagen verwendet. Dr. Helena Keizer hat in ihrer Dissertation die genaue Bedeutung von aion in der antiken griechischen Literatur und der Bibel studiert. Sie kommt zu folgenden Schlussfolgerungen:

Olām and hence aiōn in the Biblical sense is time constituting the human temporal horizon.

Our study has led to the conclusion that infinity is not an intrinsic or necessary connotation of aiōn, either in the Greek or in the Biblical usage (‘olām).

To speak of ‘this aiōn’, its ‘end,’ and ‘the aiōn to come’ clearly lends to aiōn the meaning of a limited time.

The following description of Gregory of Nyssa…makes a good finishing point for now: ‘Aeon designates temporality, that which occurs within time.’

Dr. Helena Keizer, “Life, Time, Entirety – A Study of Aiōn in Greek Literature and Philosophy, the Septuagint and Philo.”

Aion beschreibt also den menschlichen zeitlichen Horizont. Ein Äon hat einen Anfang und ein Ende und geschieht innerhalb der Zeit. Damit ist nicht eine endlose Zeit gemeint.

Strafe oder Reinigung?

In Matthäus 25,46 wird “äonisch” im Zusammenhang mit Strafe verwendet:

So werden sie an ´den Ort` der ewigen Strafe gehen, die Gerechten aber werden ins ewige Leben eingehen.

Matthäus 25,46 (NGÜ)

Hier ist die Rede von einer “ewigen Strafe”, welche schnell als die Hölle interpretiert wird. Das Wort, das hier als Strafe übersetzt wird, ist kolasis. Einige Theologen argumentieren, dass Kolasis anders übersetzt werden müsste. Es wurde z.B. verwendet für die Beschneidung von Bäumen, mit dem Ziel, dass diese mehr Frucht bringen:

The word was originally a gardening word, and its original meaning was pruning trees. In Greek there are two words for punishment… kolasis is for the sake of the one who suffers it [i.e. correction to mature someone]; timoria is for the sake of the one who inflicts it [i.e. retribution]

William Barclay, The Apostles’ Creed

Das Ziel von kolasis wäre demnach nicht Vergeltung, sondern die Reifung einer Person. Man müsste somit die “ewige Strafe” besser mit “eine Zeit der Beschneidung” oder einer “Reinigung im kommenden Zeitalter” übersetzen. Wenn die Kolasis ewig dauert, ist es natürlich schwierig einen erzieherischen Aspekt darin zu entdecken. Eine Strafe, die niemals endet, kann kein Ziel der Besserung vor Augen haben. Sobald eine Strafe aber zeitlich begrenzt ist, scheint es logisch, darin auch erzieherische Absichten zu sehen. Insbesondere dann, wenn die Strafe von einem liebenden Gott verhängt wird.

Alle und Alle

In 1.Korinther 15,21-22 schreibt Paulus:

Der Tod kam durch einen Menschen in die Welt; entsprechend kommt es nun auch durch einen Menschen zur Auferstehung der Toten. Genauso, wie wir alle sterben müssen, weil wir von Adam abstammen, werden wir alle lebendig gemacht werden, weil wir zu Christus gehören.

Gibt es hier zwei verschiedene „alle“? Nun, zumindest im Urtext nicht. Unsere gängige Interpretation dieser Stelle macht aber durchaus einen Unterschied. Das „alle“ sterben, nehmen wir wörtlich und damit jemand davon betroffen ist muss er auch nichts unternehmen (Ursünde). Dass jedoch „alle“ lebendig gemacht werden, das wollen wir nicht glauben. Da bedarf es einer Erwählung, einer Bekehrung und einer lebenslangen echten Hingabe.

Wie viele Menschen umfasst das zweite „alle“ der evangelikalen christlichen Meinung nach in etwa? Natürlich massen wir uns nicht an, über die Rettung eines Einzelnen zu entscheiden. Aber grob schätzen können wir. Wenn man alle Namenschristen und säkularen Christen abzählt, auf wie viele kommt man noch? Selbst im „christlichen“ Europa sind wohl nicht mehr als 5%-10% der Bevölkerung gläubige Christen. Jetzt sind wir mal ehrlich: Wenn die überwältigende Mehrheit der Menschen in der ewigen Verdammnis landen würde, wäre das tatsächlich ein Sieg Gottes? Oder doch eher des Teufels? Immerhin erklärt Gott, dass es sein Wille sei, dass „alle“ Menschen gerettet werden (1. Timotheus 2, 4). Hier ist man sich wieder einig, dass dieses „alle“ ein 100%-alle ist. Aber wie wir schon als Kinder lernen: man kann nicht immer kriegen was man will. Trifft dies demnach auch auf Gott zu?

Und dann kommen wir kleinen Eintagsfliegen von Menschenkindlein und vermessen uns, Ihm ins Gesicht zu sagen: Ist alles schön und gut – aber wenn der Mensch nicht will und wenn der Teufel nicht will, dann hilft Dir auch all Dein gutes Wollen nichts!

E.F. Ströter zu 1. Tim. 2,4

Ad Absurdum

Ich möchte nicht das gesamte Buch besprechen, aber Ich kann mir heute keine ewige Hölle mehr vorstellen. Ein derartiger Paradigmenwechsel braucht allerdings Zeit, bis er im Herzen angekommen ist. Ein Irrtum in dieser wichtigen Frage könnte schliesslich fatale Folgen haben. Aber sollte ein wahrhaft liebender Gott seine ungehorsamen Kinder tatsächlich mit ewiger Folter bestrafen, ohne Aussicht auf einen „Lerneffekt“ oder eine Besserung? „Jedes Knie wird sich beugen“ (Philipper 2, 10) singen wir regelmässig, aber wie stellen wir uns das vor? Hilft dabei Gott mit dem Stock nach? 

Die Vorstellung einer ewigen Hölle sollte insbesondere christliche Eltern zum Nachdenken bringen. Wie gross ist die Chance, dass man den rettenden Glauben an die eigenen Kinder weitergeben kann? Väter scheinen eine besonders wichtige Rolle als Glaubensvorbilder zu spielen. Doch selbst wenn beide Eltern im Glauben stehen, folgen nur 72 % ihrer Kinder diesem Weg:

Es besteht also ein erhebliches Risiko dafür, dass ein Kind christlicher Eltern vom rettenden Weg abkommen oder ihn gar nie beschreiten könnte. Es wäre dann nur geboren worden, um sein Dasein in ewigen Qualen zu verbringen. Mit diesem Gottesbild darf man es schlicht und einfach nicht wagen Kinder in die Welt zu setzen. Selbst das geringste Risiko, dass ein eigenes Kind in die Hölle kommen könnte, sollte verantwortungsvolle Eltern von der Zeugung abhalten.

Völlig absurd wird der Gedanke, wenn man sich überlegt ab welchem Alter denn ein Kind für seine (Nicht-)Entscheidung selbst verantwortlich wird. Die katholische Kirche kannte lange eine Vorhölle (Limbus infantium) für ungetauft gestorbene Kinder. Da sie die rettende Taufe nicht erhalten hatten, blieb ihnen der Himmel aufgrund der Erbsünde verwehrt. Gott sei Dank wurde diese Vorhölle nach beinahe 1600 Jahren “Betriebszeit” 2007 geschlossen. Doch wann beginnt die Eigenverantwortung des Menschen? Wann wird er fähig zu sündigen? Mit der Erstkommunion, der Konfirmation oder mit 20 Jahren (4. Mose 14,29)? Was sollen Eltern tun, wenn der Weg eines Kindes unklar ist und es sich auf dem “breiten Weg” befindet (Matth. 7, 13-14)? Nun, das sicherste wäre, das Kind vor dem Erreichen dieses Alters… Wie gesagt, absurd.

Die “Hölle” im biblischen Urtext

Der Begriff “Hölle” kommt (in den meisten Übersetzungen) im gesamten Alten Testament, in der Apostelgeschichte und allen Briefen von Paulus nicht vor. Wie kann das sein, wenn die Hölle und deren Vermeidung doch das wichtigste Thema für unser irdisches Leben ist?

In einem Video des Kernbeisser-Blogs wird anschaulich aufgezeigt, dass je nach Übersetzung das deutsche Wort “Hölle” in der Bibel 113x, 23x oder auch gar nicht auftaucht. Das sollte hellhörig machen. Der Grund dafür liegt darin, dass es keine direkte Entsprechung für das Wort “Hölle” im Urtext gibt. Je nach Übersetzung werden damit die Wörter Scheol (im AT), Hades, Gehenna oder Tartaroo übersetzt. Für sich alleine betrachtet trägt allerdings keines dieser Wörter die Bedeutung, die wir der “Hölle” beimessen. Das gilt auch für den Begriff Gehenna, den Jesus oft verwendet.

Das deutsche Wort „Hölle“ ist eine willkürliche und irreführende Übersetzung von drei unterschiedlichen Wörtern im griechischen Neuen Testament.

Karsten Risseeuw, kernbeisser.ch

Auswirkungen

Die Auswirkungen dieses Umdenkens auf meinen persönlichen Glauben sind unterschiedlich. Es ist einerseits Anlass zu riesiger Freude, da man die Bibel unter dieser Sichtweise endlich ohne Rückhalte als eine wahrlich gute Nachricht bezeichnen kann. Andererseits hat das Ganze auch eine Frustration bezüglich des Bibellesens hervorgerufen. Wie kann ich in Zukunft ähnliche „Irrtümer“ vermeiden? Kann ich die Bibel überhaupt richtig verstehen oder sind wir einfach blind dafür?

Unangenehm ist auch der Verlust von klaren Antworten. Ich kann heute nicht mehr genau beschreiben, wie ich mir den Ablauf nach dem Tod vorstelle. Sicherlich wird es aber ein Gericht geben. Ich glaube es wird auch ein Feuer geben: Das Feuer der Liebe Gottes, welches uns reinigt und verwandelt. Doch im Vergleich zum alten Horrorszenario ist mir diese Unsicherheit allemal lieber. Erst recht da ich nun überzeugt bin, dass wir in den Händen eines liebenden Gottes sind. Die klaren Antworten sind einem Vertrauen gewichen.

Zwei Bäume

Ein guter Baum trägt keine schlechten Früchte, und ebenso wenig trägt ein schlechter Baum gute Früchte.

Lukas 6,43

Früchte der Höllenlehre sind Angst vor Gott, Verzweiflung, Unruhe, fehlende Heilsgewissheit, Werkgerechtigkeit, schwarz-weiss Denken, sowie Ausgrenzung und Verurteilung Andersdenkender. Verbunden mit der Angst vor einem mächtigen Satan, der hinter jeder Ecke lauert, ist die Höllenlehre zudem ein idealer Nährboden für Verschwörungsgläubigkeit.

Die Früchte der Allversöhnungslehre hingegen sind überschwängliche Freude, Dankbarkeit Gott gegenüber, tiefer Friede, Heilsgewissheit, Respekt und Offenheit anderen gegenüber, sowie Demut. Ich weiss welcher Baum in meinem Garten wachsen soll.

Leider gilt die Allversöhnung in vielen Köpfen noch als eine Ketzerei. Christen hegen diese wunderbare Hoffnung daher oft im Geheimen, aus Angst vor Anfeindungen. Lasst uns diese Angst überwinden. Das Evangelium ist eine gute Botschaft für alle, nicht nur für wenige Auserwählte. Dieses Licht sollten wir nicht länger unter den Scheffel stellen.


Bibelverse

Zum Schluss eine Auswahl an Bibelversen, welche die wahre gute Nachricht zum Ausdruck bringen:

Ja, Gott hat beschlossen, mit der ganzen Fülle seines Wesens in ihm zu wohnen und durch ihn das ganze Universum mit sich zu versöhnen. Dadurch, dass Christus am Kreuz sein Blut vergoss, hat Gott Frieden geschaffen. Die Versöhnung durch Christus umfasst alles, was auf der Erde, und alles, was im Himmel ist.

Kolosser 1, 19-20

Der Tod kam durch einen Menschen in die Welt; entsprechend kommt es nun auch durch einen Menschen zur Auferstehung der Toten. Genauso, wie wir alle sterben müssen, weil wir von Adam abstammen, werden wir alle lebendig gemacht werden, weil wir zu Christus gehören.

1. Korinther 15,21-22

Wenn dann alles unter die Herrschaft von Christus gestellt ist, wird er selbst, der Sohn, sich dem unterstellen, der ihn zum Herrn über alles gemacht hat. Und dann ist Gott alles in allen.

1. Korinther 15,28

Wir stellen also fest: Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, bringt eine einzige Tat, die erfüllt hat, was Gottes Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben. Genauso, wie durch den Ungehorsam eines Einzigen alle zu Sündern wurden, werden durch den Gehorsam eines Einzigen alle zu Gerechten.

Römer 5, 18

So hat Gott alle ohne Ausnahme zu Gefangenen ihres Ungehorsams werden lassen, weil er allen sein Erbarmen erweisen will.

Römer 11, 32

Jetzt ist für diese Welt ´die Stunde` des Gerichts gekommen; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Ich aber werde über die Erde erhöht werden und werde dann alle zu mir ziehen.

Johannes 12, 31-32

Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und dass sie die Wahrheit erkennen.  Es gibt nämlich nur einen Gott, und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den, der selbst ein Mensch ´geworden` ist, Jesus Christus. Er hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben und hat damit zu der von Gott bestimmten Zeit den Beweis erbracht, dass Gott alle retten will.

1. Timotheus 2, 4-6

Es weist auf das Ziel hin, für das wir uns abmühen und für das wir kämpfen; denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, und er ist der Helfer und Retter aller Menschen – in besonderer Weise derer, die an ihn glauben.

1. Timotheus 4, 10

Und weil Jesus diesen Namen trägt, werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen, alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind. Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.

Philipper 2, 10-11

Du brauchst dich nicht zu fürchten! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, aber jetzt lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zum Totenreich.

Offenbarung 1, 17-18

4 Comments

  • Manfred Reichelt

    Zum Artikel passt mein Text “Genetik – Reinkarnation – Kirche” – https://www.academia.edu/37936734/Genetik_Reinkarnation_Kirche – , in dem ich aufzeige, dass alle kirchlichen Argumente für ein einmaliges Erdenleben auf Sand gebaut sind. Auch habe ich eine Schrift mit dem Titel “Warum gerade ich? – Schicksalsfragen im Licht neuester Erkenntnisse” (s. Amazon) verfasst, in der ich aufzeige, wie Reinkarnation und Karma das Hintergrundgeschehen der biblischen Texte bestimmen.

    • bravesoul

      Ich verstehe nicht ganz was Reinkarnation mit Allversöhnung zu tun hat. Es ist allerdings spannend zu sehen, wie sich die frühe Kirche bereits mit dieser Idee beschäftigt hat. Da bin ich jedoch traditionell eingestellt. Bei Reinkarnation ist jeder für seine eigene Erlösung zuständig und selbst “schuld” an seinen Umständen. Das scheint mir ein krasser Widerspruch zur erlösenden Liebe Gottes zu sein. Auch bei einer allfälligen Präexistenz der Seele ist nicht einfach klar, dass diese mehrfach inkarniert werden würde.

      Sterben müssen alle Menschen; aber sie sterben nur einmal, und darauf folgt das Gericht. (Hebräer 9,27)

      Auch Jesus lehnt die Frage nach einem “Karma” ab:

      »Rabbi«, fragten die Jünger, »wie kommt es, dass dieser Mann blind geboren wurde? Wer hat gesündigt – er selbst oder seine Eltern?« – »Es ist weder seine Schuld noch die seiner Eltern«, erwiderte Jesus. »An ihm soll sichtbar werden, was Gott zu tun vermag.« (Johannes 9, 2-3)

  • Katrin Ziebart

    Diese Gedanken kann ich unterstreichen. Das mit dem griechischen aioon ist mir auch schon aufgefallen. Daraus ist unser deutsches ewig entstanden. Das ist eine Lautverschiebung. Was Siegfried Zimmer dazu sagt, stimmt theologisch exegetisch exakt. Das hebraeische Wort olam hat unser Professor Vetter auch mit Zeitalter uebersetzt. Damit ist die Sache mit der Reinkarnationslehre des indischen und buddhistischen Glaubens mehr in den Fokus der Betrachtungen gerueckt. Ausgerechnet ein juedischer Arzt hat diese Lehre bewiesen, sofern man sie beweisen kann. Doch Rueckfuehrungstherapien werden von Hypnotherapeuten angeboten. Ich persoenlich wuerde allerdings nicht darauf zurueckgreifen und es auch keinem raten.

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